Gespraech an einem Messestand

Dos und Don’ts auf der Berufsmesse

Dos und Don’ts auf der Berufsmesse


Viele Jugendliche besuchen Berufsmessen, um erste Einblicke in die Arbeitswelt zu erhalten oder mögliche Ausbildungsbetriebe kennenzulernen. Damit der Messebesuch erfolgreich verläuft, kommt es jedoch nicht nur darauf an, möglichst viele Stände zu besuchen. Entscheidend sind vor allem eine gute Vorbereitung und ein überzeugendes Auftreten.

Do: Gut vorbereitet zur Messe kommen

Wer sich bereits vor dem Besuch informiert, hat klare Vorteile. Es lohnt sich, einen Blick auf die Ausstellerliste zu werfen und interessante Unternehmen auszuwählen. Ebenso hilfreich ist es, sich vorab Fragen zu überlegen. Wer gezielt nach Ausbildungsinhalten, Praktikumsmöglichkeiten oder Karrierewegen fragt, signalisiert Interesse und Engagement.

Don’t: Unvorbereitet in Gespräche gehen

Personalverantwortliche merken schnell, ob sich jemand mit dem Unternehmen beschäftigt hat. Fragen, deren Antworten leicht auf der Internetseite zu finden sind, hinterlassen oft keinen guten Eindruck. Auch ein planloser Rundgang ohne konkrete Ziele führt häufig dazu, dass wichtige Chancen ungenutzt bleiben.

Do: Interesse zeigen und aktiv nachfragen

Auf einer Berufsmesse geht es vor allem um den persönlichen Austausch. Jugendliche sollten die Gelegenheit nutzen, mit Auszubildenden und Unternehmensvertretern ins Gespräch zu kommen. Besonders wertvoll sind Fragen zum Arbeitsalltag, zu den Anforderungen des Berufs oder zu Entwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen.

Don’t: Gehalt als erstes Thema ansprechen

Natürlich interessieren sich viele Jugendliche für Ausbildungsvergütung, Urlaubstage oder Arbeitszeiten. Diese Themen sollten jedoch nicht direkt zu Beginn eines Gesprächs im Mittelpunkt stehen. Wer zuerst Interesse an der Ausbildung und dem Unternehmen zeigt, wirkt motivierter und hinterlässt einen deutlich besseren Eindruck.

Do: Auf das eigene Auftreten achten

Freundlichkeit, Blickkontakt und ein respektvoller Umgang sind wichtige Faktoren für einen gelungenen ersten Eindruck. Dazu gehört auch ein gepflegtes Erscheinungsbild. Niemand muss im Anzug erscheinen, doch ordentliche Kleidung zeigt Wertschätzung gegenüber den Gesprächspartnern.

Don’t: Am Smartphone hängen

Während eines Gesprächs oder am Messestand ständig auf das Handy zu schauen, wirkt desinteressiert und unhöflich. Die Aufmerksamkeit sollte den Gesprächspartnern gelten. Wer konzentriert zuhört und aktiv am Gespräch teilnimmt, bleibt positiv in Erinnerung.

Kontakte nutzen und nachfassen

Nach der Messe empfiehlt es sich, wichtige Informationen und Ansprechpartner zu notieren. Wer sich später auf eine Ausbildungsstelle bewirbt, kann sich auf das Gespräch beziehen und so einen persönlichen Bezug herstellen. Mit der richtigen Vorbereitung und dem passenden Auftreten wird die Berufsmesse damit zu einer wertvollen Chance auf dem Weg in die berufliche Zukunft.

Bilder: freepik

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